U18 Europawahl

Detail

Schon vor dem eigentlichen Wahltag zum europäischen Parlament am 26. Mai 2019 konnten unsere Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen ihre Stimmen abgeben und sozusagen probeweise wählen.

Die Entscheidung war für die U18 -Wähler nicht ganz leicht, da eine Vielzahl von Parteien mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielen zur Europawahl antritt. Aber viele Schülerinnen und Schüler sagten, dass sie sich gut vorbereitet fühlten. Der Wahlomat, Geschichts- und Sozialkundeunterricht, Gespräche mit den Eltern und Bekannten, Wahlwerbung in den Medien oder das klassische Zeitungsstudium wurden als Informationsquellen angegeben.
Im Rahmen der U18 Wahl wurde auch nach der Meinung der Schüler zur Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre gefragt. Interessant hierbei, wie differenziert die Schüler sich äußerten. Die Mehrheit der Befragten sprach sich für eine Absenkung aus, fühlt sich bereit zu wählen, möchte Fragen der Zukunft schon heute mitentscheiden und sieht die Chance für frischen Wind in der Politik. Wenige sprachen sich dagegen aus, da sie ihr politisches Bewusstsein noch als zu gering einschätzten und einige sahen die Gefahr, dass die jungen Wähler die Abstimmung nicht ernst genug nehmen und es zu „Spaßwahlen“ kommen könnte.

Interessant waren auch die Wünsche vieler Schülerinnen und Schüler an die Politiker im Europäischen Parlament:

  • „Die Atomkraftwerke sollten abgeschaltet werden. Aber auch jeder Einzelne muss mehr für den Schutz unserer Umwelt und des Klimas tun.
  • „Der Artikel 13 gehört abgeschafft, da er Freiheitsrechte einschränkt.“ 
  • „Es braucht mehr Transparenz und Durchsetzungskraft, z. B. im Tierschutz. Viele Dinge sind eigentlich verboten in diesem Bereich und werden trotzdem gemacht.“ 
  • „Die Familien sollten stärker gefördert werden. Intakte Familien sind besser für die allgemeine Stimmung im eigenen Land und in Europa.“ 
  • „Alle Länder Europas sollten in der EU sein und die Zusammenarbeit, gerade in der Wirtschaft, muss intensiviert werden.